Den globalen Handel im Blick zu behalten, gleicht derzeit dem Versuch, ein bewegliches Ziel zu treffen. Von überraschenden diplomatischen Annäherungen in Davos bis hin zu neuen Zollsteigerungen in Mexiko, die Spielregeln für den Gütertransport ändern sich fast im Wochentakt.
Damit Sie in diesem dynamischen Umfeld den Überblick behalten, haben wir die wichtigsten Entwicklungen für Sie zusammengefasst. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um Ihre Lieferkette stabil und effizient zu halten.
Markt-Update Mexiko: Zolldruck und sich verschiebende Handelsströme
Die mexikanische Wirtschaft steht weiterhin unter dem massiven Einfluss hoher US-Zölle. Seit März 2025 wird auf Importe aus Mexiko in die USA ein Zoll von 25% erhoben. Hinzu kommen zusätzliche Zölle nach „Section 232“, die insbesondere die Automobilindustrie, Autoteile sowie Stahl, Aluminium und Kupfer hart treffen.
Diese Maßnahmen haben die Wettbewerbsfähigkeit Mexikos gegenüber der EU und Japan geschwächt und zu einem Rückgang der Industrieproduktion beigetragen. Im dritten Quartal 2025 schrumpfte das BIP um 0,3%, angeführt von Rückgängen im Automobil-, Metall- und Chemiesektor, während Investitionen und Konsumausgaben verhalten blieben.
Besonders deutlich zeigt sich die Belastung in der Automobilbranche: Das Joint Venture von Mercedes-Benz und Nissan wird die Produktion in Mexiko im Jahr 2026 einstellen, da die Fertigung unter der aktuellen US-Zollstruktur unwirtschaftlich geworden ist.
Im grenzüberschreitenden Handel hat die Krise im Automobilsektor zu schwankender Nachfrage, instabiler Lkw-Auslastung und volatilen Frachtraten geführt. Dennoch bleiben die Exporte in anderen Bereichen, wie etwa der Elektronik, stabil und stützen weiterhin die allgemeine Handelsaktivität.
Neue Zollbestimmungen für Importe nach Mexiko
Zum 1. Januar 2026 hat Mexiko die allgemeinen Einfuhrzölle (MFN/WTO-Zollsätze) signifikant angehoben. In einigen Fällen stiegen die Zölle für Produkte aus Ländern ohne bestehendes Freihandelsabkommen um 35% bis 50%.
Die betroffenen Kategorien sind breit gefächert und umfassen kritische Komponenten der Lieferkette wie Autoteile und Kunststoffe, aber auch Textilien, Möbel und diverse Konsumgüter.
Deutschland befindet sich dank des Freihandelsabkommens (FHA) zwischen der EU und Mexiko weiterhin in einer vorteilhaften Position. Solange die Waren den geltenden Ursprungsregeln entsprechen und ordnungsgemäß zertifiziert sind (z. B. durch eine Warenverkehrsbescheinigung EUR.1), finden die höheren MFN-Zölle keine Anwendung. Dies sichert deutschen Importen ihren Wettbewerbsvorteil.
Auswirkungen auf Containerimporte und Handelsströme
Für 2026 wird eine moderate wirtschaftliche Erholung erwartet. Diese wird unter anderem durch höhere Mindestlöhne und die durch das neue Zollumfeld ausgelösten Verschiebungen der Handelsströme begünstigt.
Containerverbindungen an die mexikanische Ostküste sind bei Reedereien wie Maersk und OOCL derzeit gut gebucht. Bei rechtzeitiger Planung stehen jedoch weiterhin ausreichende Kapazitäten für anstehende Sendungen zur Verfügung.
Die Frachtraten bewegen sich momentan auf einem niedrigen Niveau. Sofern das wirtschaftliche und politische Umfeld stabil bleibt, ist kurzfristig mit einer Fortsetzung dieser Stabilität zu rechnen.
Markt-Update USA-Europa: Zwischen Konfrontation und vorsichtiger Lockerung
Die transatlantischen Beziehungen standen jüngst unter erneutem Druck. US-Präsident Donald Trump hatte mehreren europäischen Ländern mit Strafzöllen gedroht (zunächst 10 % ab dem 1. Februar und potenziell 25 % ab Juni), sollten sie seine Forderungen nach einer stärkeren Rolle der USA in Grönland nicht unterstützen.
Dies löste eine spürbare Kehrtwende in der Haltung der Europäischen Union aus. Erstmals signalisierte Brüssel eine geschlossene und entschlossene Reaktion. Mögliche Gegenmaßnahmen umfassten die Reaktivierung bereits ausgesetzter Vergeltungszölle im Wert von 93 Milliarden Euro sowie den Einsatz des „Anti-Coercion Instrument“, der sogenannten „Handels-Bazooka“.
Ein potenzieller Zollkonflikt würde jedoch beiden Seiten massiv schaden. Die Volkswirtschaften Europas und der USA sind eng miteinander verflochten, insbesondere in den Bereichen Technologie, Software und Finanzdienstleistungen.
Für Deutschland sind die Auswirkungen bereits bestehender US-Zölle schon jetzt deutlich spürbar: Die Exporte in die Vereinigten Staaten sind stark rückläufig, der Außenhandel schrumpft seit mehreren Jahren und das Wirtschaftswachstum wird spürbar gebremst.
Kurz vor einer weiteren Eskalation kam es auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu einer überraschenden Annäherung. Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte einigten sich auf die Grundlagen für eine „Grönland-Vereinbarung“. Infolgedessen ist nun damit zu rechnen, dass die angekündigten US-Zölle gegen mehrere europäische Staaten abgewendet werden können.
Berichten zufolge sieht die Vereinbarung den Verzicht auf neue Zölle, eine Neugestaltung der US-Militärpräsenz in Grönland, einen größeren Einfluss der USA auf Investitionen sowie ein stärkeres Engagement der europäischen NATO-Mitglieder in der Arktis vor. Die europäischen Regierungen begrüßten diesen Schritt, bleiben jedoch vorsichtig und warten ab, wie das Abkommen in der Praxis umgesetzt wird.
Auswirkungen auf den Seefrachtmarkt
Für den Seefrachtmarkt zwischen Europa und Nordamerika bedeutet diese Entwicklung eine kurzfristige Entlastung. Die Frachtraten bleiben bis zum Ende des ersten Quartals 2026 stabil auf niedrigem Niveau.
Es sind flächendeckend Kapazitäten verfügbar, was Verladern günstige Konditionen und attraktive Möglichkeiten für langfristige Verträge bietet. Gleichzeitig führen betriebliche Engpässe in wichtigen Häfen wie Rotterdam und Antwerpen zu längeren Containerstandzeiten, was das Risiko von Liegegebühren und Standgebühren erhöht.
Sollten die politischen Spannungen erneut eskalieren, könnten Handelsbarrieren das Ladungsaufkommen dämpfen und die Planungssicherheit verringern. Hält die aktuelle Entspannung jedoch an, dürften Reedereien und Verlader von einer stabilen Nachfrage, ausreichenden Kapazitäten und weiterhin moderaten Frachtraten profitieren.
Der Seefrachtmarkt bleibt somit ein sensibler Frühindikator für die künftige Ausrichtung der transatlantischen Beziehungen.
Markt-Update Europa – SAWC: Moderater Wachstum trotz regionaler politischer Verschiebungen
Die südamerikanische Westküste (SAWC) startet mit einer durchschnittlichen Wachstumsprognose von 2,3% in das Jahr 2026. Während Chile und Peru von der weltweit steigenden Nachfrage nach Kupfer und kritischen Mineralien für die Energiewende profitieren, kämpft die Region mit „alten Wachstumsbremsen“ wie einem schwachen Binnenkonsum und hohen Finanzierungskosten.
Die Investitionsstimmung ist derzeit von „Wahljahresvorsicht“ in Chile und Peru geprägt; Wirtschaftsführer warten hier zunächst auf regulatorische Klarheit. Für europäische Exporteure bleibt die Dynamik zwischen Mercosur und der EU ein zentraler Fokus, doch der unmittelbare Handelsstrom wird primär durch Importe von Industriemaschinen und Chemikalien getrieben, die für den Bergbauboom in den Anden benötigt werden.
Die relative Stärke des Euro gegenüber dem chilenischen Peso und dem peruanischen Sol hat die Erschwinglichkeit europäischer Konsumgüter leicht gedämpft, während die Industrienachfrage weiterhin unelastisch bleibt.
Seefrachtmarkt Update
Die Handelsroute von Europa zur Westküste Südamerikas (WCSA) bleibt einer der stabileren globalen Korridore. Während die Ost-West-Routen mit extremer Volatilität zu kämpfen haben, profitiert die SAWC-Region von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Industrieimporten und saisonalen Agrarexporten.
Dennoch übt die globale „Schiffsschwemme“ von 2026 mit einem Flottenwachstum von 3,6%, Abwärtsdruck auf die Basisraten aus.
Die bedeutendste Änderung im ersten Quartal 2026 ist die schrittweise Einführung des EU ETS. Verlader sehen sich nun mit erheblichen CO2-Zuschlägen konfrontiert; MSC veranschlagt beispielsweise etwa 98€ pro TEU für die Route von Europa zur SAWC.
Die Spotraten blieben in der ersten Hälfte des ersten Quartals 2026 relativ flach und vermieden die scharfen Korrekturen, die auf den Asien-Europa-Routen zu beobachten waren. Die Reedereien priorisieren derzeit die Repositionierung von Leercontainern, um die südamerikanische Hauptexport Saison für Obst und leicht verderbliche Waren zu unterstützen.
Hafenstatus
Der Betrieb in San Antonio und Callao ist weitgehend stabil, die Auslastung der Terminals bleibt unter Kontrolle. Iquique hat jedoch aufgrund einer hohen Lagerplatzbelegung von 94% Importbeschränkungen von maximal 950 Containern pro Schiffsanlauf bis Februar 2026 eingeführt.
In Ecuador bleibt die Produktivität der Terminals in Guayaquil konstant, wobei die Wartezeiten an den Liegeplätzen in der Regel unter 12 Stunden liegen.
An den europäischen Gateways haben Winterstürme und Eis im Januar und Februar zu Schiffsanhäufungen in Hamburg und Antwerpen geführt. Dies hat zu Verzögerungen von 3 bis 5 Tagen in Richtung Süden geführt, was sich auf die Zuverlässigkeit der Ankunftszeiten in WCSA auswirkt.
Ausblick
Für das zweite Quartal 2026 wird ein saisonaler Übergang bei gleichzeitig anhaltenden globalen Überkapazitäten erwartet. Die Raten dürften leicht nachgeben, sobald der Exporthöhepunkt für Obst aus Chile und Peru abklingt und wieder mehr Schiffsraum auf dem Markt frei wird.
- Ratenprognose: Es ist damit zu rechnen, dass die „All-in“-Kosten aufgrund des EU ETS und potenziell steigender Bunkerzuschläge (BAF) auf hohem Niveau bleiben. Die Basisfracht wird jedoch voraussichtlich um 5-10% sinken, da die globale Kapazität weiterhin die Nachfrage übersteigt.
- Logistikstrategie: Verlader sollten eine Diversifizierung der Häfen in Betracht ziehen, um lokale Störungen zu minimieren. Die Nutzung alternativer Gateways wie Lirquén oder Arica kann helfen, Engpässe bei der Lagerplatzbelegung zu umgehen, die derzeit Hauptknotenpunkte wie Iquique betreffen.
Markt-Update Europa – Asien (Eastbound): Resilienz im ersten Halbjahr
Die europäischen Exporte nach Asien starten im ersten Quartal 2026 in einem Zustand „stagnierender Resilienz“. Während das verarbeitende Gewerbe in Deutschland und den Niederlanden mit hohen Energiekosten und einem verhaltenen BIP-Wachstum von 1,8% kämpft, bleibt die „Eastbound“-Nachfrage nach spezialisierten High-Tech-Maschinen, hochwertigen Lebensmitteln (insbesondere Premium-Molkereiprodukten und Fleisch) sowie pharmazeutischen Erzeugnissen stabil.
In China bleibt der private Konsum gedämpft, da sich der Immobiliensektor weiterhin in einem langwierigen Schuldenabbau befindet. Dennoch verzeichnen Komponenten für „grüne Technologien“ und KI-Infrastruktur aus Europa einen Volumenanstieg von 4,5% im Vergleich zum vierten Quartal 2025.
Die Stärke des Euro gegenüber dem Yen und dem Yuan hat jedoch dazu geführt, dass europäische Produkte auf den breiteren Konsumgütermärkten Japans und Südostasiens etwas an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben.
Seefrachtmarkt Update
Die Handelsroute von Europa nach Asien, traditionell die „Rückfrachtstrecke“, ist im Februar 2026 durch extrem niedrige Frachtraten und einen dringenden Bedarf an Umschichtung von Ausrüstung gekennzeichnet. Da das chinesische Neujahrsfest (17. Februar) die asiatischen Fabriken faktisch zum Stillstand bringt, hat sich der Fokus der Reedereien in Europa vom Gewinn pro Container auf das „Flussmanagement“ verschoben.
- Druck durch Überkapazitäten: Die Weltschifffahrtsflotte ist im Jahr 2026 um 3,6% gewachsen, wobei Megamax-Schiffe (> 24.000 TEU) auf den Routen von der Nordrange nach Asien mittlerweile Standard sind.
- Rückkehr zum Roten Meer: Einige Reedereien (insbesondere CMA CGM, Maersk und Hapag-Lloyd) haben begonnen, die Durchfahrt durch den Suezkanal zunächst für Eastbound-Fahrten zu testen. Der geringere Warenwert und das reduzierte Risiko auf dem Rücklauf machen diese Route zum idealen Testgelände für eine Rückkehr zum kürzeren Seeweg.
- Europäische Gateways: Starke Schneefälle und Eis in Norddeutschland und den Benelux-Staaten im Januar und Februar haben zu Rückstaus bei Bahn- und Binnenschiffstransporten geführt. Exporte aus Hamburg und Rotterdam verspäten sich aufgrund verlangsamter Terminalabläufe um durchschnittlich 3 bis 5 Tage.
- Zuverlässigkeit des Zuführers: Die Fahrplantreue der Feeder-Dienste im Baltikum und in Skandinavien ist auf 42% gesunken. Dies führt zu einem „Bündelungseffekt“, wenn die Fracht schließlich die wichtigsten Exportdrehkreuze für den Transport nach Asien erreicht.
- Leerfahrten: Nach dem chinesischen Neujahrsfest reduzieren die Reedereien die Kapazitäten deutlich, um einen vollständigen Preisverfall zu verhindern.
- Kapazitätskürzungen: Die Allianzen haben für die zweite Februarhälfte und Anfang März eine Reduzierung der Eastbound-Kapazität um 12% angekündigt.
- Operative Strategie: Die Reedereien nutzen diese „ausgefallenen Fahrten“, um die durch die Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung entstandenen Verspätungen aufzuholen.
Ausblick
Das zweite Quartal 2026 wird voraussichtlich eine Übergangsphase sein. Sollten sich die Tests zur „Suez-Rückkehr“ als erfolgreich erweisen, wird die Branche einen massiven Anstieg der effektiven Kapazität erleben, da die Transitzeiten um 10 bis 14 Tage sinken.
- Ratenprognose: Es wird erwartet, dass die Eastbound-Raten auf ihrem aktuellen Mindestniveau verharren. Jeder Versuch einer allgemeinen Preiserhöhung (GRI) im April oder Mai wird wahrscheinlich scheitern, sofern sich die Konsumnachfrage in China nicht plötzlich und signifikant erholt.
- Operatives Risiko: Es besteht das Risiko von „Doppelankünften“. Schiffe, die durch den Suezkanal zurückkehren, und solche, die den Umweg um das Kap beenden, könnten Ende März gleichzeitig in den asiatischen Häfen eintreffen. Dies könnte eine zweite Stauwelle in Singapur und Shanghai auslösen.
Markt-Update Europa – Indien (Eastbound): Eine „neue Ära“ für Exporte
Die Unterzeichnung eines historischen Freihandelsabkommens (FHA) am 27. Januar 2026 markiert den Beginn einer neuen Ära für europäische Exporte. Nach fast 20 Jahren Verhandlungszeit haben die EU und Indien das Abkommen abgeschlossen, das bereits als „Mutter aller Handelsverträge“ tituliert wird und eine Freihandelszone für zwei Milliarden Menschen schafft.
Ziel des Abkommens ist es, die EU-Warenexporte nach Indien bis 2032 zu verdoppeln. Zu den Hauptprofiteuren dieses wegweisenden Pakts gehören insbesondere der deutsche und italienische Maschinenbau sowie die Automobil- und Chemiebranchen.
Darüber hinaus unterstützt der zollfreie Zugang für medizinische Geräte und Komponenten der grünen Technologie Indiens „China+1“-Diversifizierungsstrategie. Dies positioniert die europäische Industrie als entscheidenden Partner beim strukturellen Wandel Indiens.
Seefrachtmarkt Update
Die Handelsroute von Europa nach Indien (Eastbound) befindet sich in einer Übergangsphase. Während die Preise für Transporte von Indien nach Europa (Westbound) aufgrund von Spitzen bei Kühlcontainern stark angestiegen sind,
Hafenstatus
- Indische Hubs: Die Liegezeiten in Nhava Sheva und Mundra bleiben Anfang Februar 2026 auf einem effizienten Niveau. Die Terminalproduktivität ist hoch, auch wenn die Lagerplatzbelegung allmählich ansteigt, da die ersten Wellen der FHA-bezogenen Fracht an diesen Gateways eintreffen.
- Europäische Gateways: Starke Schneefälle und Eis in Norddeutschland und der Benelux-Region im Januar und Februar haben zu erheblichen Rückstaus bei Bahn- und Binnenschiffstransporten geführt. Exporte aus Hamburg und Rotterdam verspäten sich aufgrund verlangsamter Terminalabläufe und einer reduzierten landseitigen Produktivität um durchschnittlich 3 bis 5 Tage.
Ausblick
Für das zweite Quartal 2026 wird ein massiver Zustrom an „effektiver Kapazität“ erwartet, sollten die Reedereien die Suez-Passagen wieder vollständig aufnehmen. Dies könnte zu einem „Ratensturz“ und einem Kapazitätsschub führen.
- Kapazitätsschub: Kürzere Transitzeiten via Suezkanal bringen effektiv 15-20% mehr Kapazität in den Markt, ohne dass neue Schiffe hinzugefügt werden müssen. Dies wird voraussichtlich zu einer deutlichen Ratenkorrektur Ende des zweiten Quartals führen.
- Umsetzung des Freihandelsabkommens: Obwohl der Vertrag unterzeichnet ist, werden die rechtliche Prüfung und die Ratifizierung das gesamte Jahr 2026 andauern. Dennoch erhöhen „Early-Mover“-Verlader bereits jetzt ihre Volumina, um sich Lagerkapazitäten in indischen Sonderwirtschaftszonen (SEZs) zu sichern.
Ein Blick in die Zukunft
Auch wenn der aktuelle Markt Anzeichen von Stabilität zeigt, gibt es im weiteren Jahresverlauf zahlreiche Entwicklungen, die eine enge Überwachung erfordern. Vor allem das Risiko der „Doppelankünfte“ in Asien sowie die vollständige Umsetzung des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) sorgen dafür, dass sich die Rahmenbedingungen dynamisch verändern.
Der Schlüssel zu einem reibungslosen Quartal liegt darin, dem Markt einen Schritt voraus zu sein und die richtigen Routen zu wählen, bevor Engpässe entstehen. Wenn Sie diese Veränderungen mit einem Logistikpartner meistern wollen, der für Sie am Ball bleibt, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.