Viele Logistik-Teams haben kaum Zeit, den täglichen Betrieb zu bewältigen, geschweige denn zu planen, was als Nächstes kommt. Statt sich auf langfristige Leistung und Wachstum konzentrieren zu können, müssen Probleme gelöst und auf Störungen reagiert werden. Unterdessen steigen die Erwartungen von allen Seiten weiter: Führungskräfte fordern mehr Effizienz und nachgelagerte Kunden wollen Echtzeit-Transparenz, Geschwindigkeit und Genauigkeit.
Im globalen Frachtverkehr werden digitale Speditions-Lösungen zunehmend zur Norm. Marktdaten zeigen, dass in den kommenden Jahren ein jährliches Wachstum von fast 20 % erwartet wird. Dies spiegelt den grundlegenden Wandel wider, den digitale Tools in der Logistikbranche bewirken.
Diese Veränderung führt jedoch zu einem bekannten Dilemma. An dem aktuellen Logistik-Setup festzuhalten, erscheint zunehmend riskant, aber ein Wechsel des Spediteurs wirft berechtigte Fragen hinsichtlich Komplexität, Kontinuität und operativem Risiko auf.
In diesem Artikel erklären wir, wann es sinnvoll ist, den Spediteur zu wechseln, und wie man bei einem Wechsel die Kontrolle behält und Risiken minimiert.
Warum Unternehmen sich entscheiden, den Spediteur zu wechseln
Im Allgemeinen steckt hinter der Entscheidung eines Speditions-Wechsels eine Mischung aus alltäglichen operativen Herausforderungen und umfassenderen strategischen Anforderungen ab.
Operative Hürden überwinden
Veraltete Systeme bremsen operative Teams täglich aus. Die häufigsten Schwachstellen im Überblick:
Kommunikations-Chaos & Dokumentenflut
Statt auf zentrale Daten zuzugreifen, verlieren sich Teams oft in endlosen E-Mail-Verläufen und dezentralen Ablagen. Ohne eine „Single Source of Truth“ leiden die Dokumentationsqualität und die Entscheidungsgeschwindigkeit.
Mangelnde Transparenz in Echtzeit
In der globalen Logistik zählt jede Stunde. Werden Versanddaten nicht zentral und in Echtzeit gebündelt, fehlt der nötige Überblick, um Stakeholder proaktiv zu informieren und schnell auf Änderungen zu reagieren.
Hoher manueller Aufwand
Die Logistik-Welt ist dokumentenintensiv. Die manuelle Erstellung von Zollpapieren und Frachtbriefen kostet nicht nur wertvolle Zeit, sondern ist auch eine unnötige Fehlerquelle für kostspielige Verzögerungen.
Träges Exception Management
Starre Systeme und Datensilos verhindern, dass Störungen frühzeitig erkannt werden. Oft können Teams erst reagieren, wenn das Problem bereits eskaliert ist.
Strategische Treiber: Den Wandel proaktiv gestalten
Neben den täglichen operativen Hürden zwingen weitreichende strategische Entwicklungen Unternehmen zum Handeln:
Digitalisierung der Logistikprozesse
Der Druck auf Teams wächst, veraltete Abläufe konsequent zu modernisieren. Ziel ist es, den manuellen Aufwand spürbar zu reduzieren und die Entscheidungsfindung durch verlässliche Daten und intelligente Automatisierung zu verbessern.
Steigende Erwartungen von Kunden und Partnern
Digitale Exzellenz ist heute Standard. Kunden und Stakeholder erwarten in der Logistik die gleiche Transparenz und Geschwindigkeit, die sie aus anderen digitalen Lebensbereichen kennen – von lückenlosem Tracking bis hin zu proaktiven Status-Updates.
Ein dynamisches Wettbewerbsumfeld
Der Markt wartet nicht. Immer mehr Mitbewerber nutzen digitale Tools, um ihre Agilität und Resilienz zu steigern. In einem Umfeld, das sich rasant in Richtung Datenorientierung bewegt, wird technologischer Stillstand zunehmend zum geschäftskritischen Risiko.
Warum die digitale Spedition zum neuen Standard wird
Bei der Neuausrichtung Ihrer Lieferkette geht es selten um „mehr Technologie“ als Selbstzweck. Vielmehr suchen Unternehmen nach Kontrolle, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit im operativen Tagesgeschäft.
Digitale Speditionen setzen genau hier an und transformieren diese Anforderungen in messbare Vorteile:
- Sichtbarkeit als Fundament
Echtzeit-Einblicke in Sendungsstatus und Standorte sind heute unverzichtbar. Sie ersetzen zeitverzögerte Updates und die mühsame Suche nach Informationen in fragmentierten E-Mail-Verläufen oder statischen - Excel-Listen
Fundierte Entscheidungen in Echtzeit
Der Zugriff auf Live-Daten ermöglicht es Logistik-Teams, potenzielle Engpässe frühzeitig zu identifizieren, Ausnahmen gezielt zu priorisieren und proaktiv zu handeln, bevor Störungen eskalieren. - Nahtlose Kollaboration mit Partnern
Digitale Plattformen fungieren als zentrale Schnittstelle. Sie eliminieren manuelle Fehler und Missverständnisse zwischen Lieferanten, Spediteuren und internen Abteilungen, indem sie eine einheitliche Datenbasis für Dokumentation und Kommunikation schaffen. - Höhere Resilienz gegenüber Marktvolatilität
In einem volatilen Umfeld ermöglichen digital aufgestellte Speditionen eine schnelle Anpassung von Routen und Zeitplänen. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit bei unvorhersehbaren Ereignissen. - Skalierbarkeit ohne Komplexitätsfalle
Wachsende Volumina und komplexere Transportwege (“Trade Lanes”) lassen sich digital effizient steuern, ohne dass der personelle Aufwand im gleichen Maße steigen muss.
Letztendlich stellt ein Wechsel des Logistikanbieters sicher, dass Ihre Logistikstrategie die Realität moderner globaler Lieferketten widerspiegelt. Es geht darum, durch Transparenz und Flexibilität langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Voraussetzungen für einen reibungslosen Wechsel
Bedenken gegenüber einem Wechsel entstehen meist aus der Unsicherheit, ob der Übergang ohne Unterbrechungen des Tagesgeschäfts gelingen kann.
Damit der Wechsel kontrolliert und sicher erfolgt, müssen einige strategische Grundvoraussetzungen erfüllt sein:
- Klare Verantwortlichkeiten in der Übergangsphase
Eindeutig definierte Zuständigkeiten und feste Ansprechpartner stellen sicher, dass alle Prozesse nahtlos ineinandergreifen und keine Informationen verloren gehen. - Sichere und strukturierte Systemintegration
Schnittstellen müssen sich reibungslos in bestehende Workflows einfügen. Ein Speditionspartner mit fundiertem technischem Know-how garantiert dabei einen zuverlässigen und geschützten Datenaustausch. - Kontinuität von Daten und Transparenz
Lückenlose Einblicke in alle laufenden Sendungen müssen über die gesamte Umstellungsphase hinweg gewährleistet sein, um die operative Kontrolle zu behalten. - Strukturiertes Onboarding
Ein präziser Implementierungsplan minimiert Reibungsverluste für alle Beteiligten und stellt einen effizienten Start sicher. - Engagierter Support und proaktives Management
Persönliche Unterstützung während der Umstellung sorgt dafür, dass potenzielle Hürden frühzeitig erkannt und gelöst werden, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.
Sind diese Bedingungen erfüllt, ist der Spediteurwechsel kein „Sprung ins Ungewisse“, sondern ein kontrollierter Prozess. So können sich Ihre Teams voll und ganz auf die Leistungssteigerung konzentrieren, statt wertvolle Zeit in das Risikomanagement zu investieren.
Warum Forto der ideale Partner für Ihre Transformation ist
Forto wurde als digitaler Spediteur mit dem Ziel gegründet, den Wandel in der Logistik aktiv zu gestalten. Wir kombinieren modernste Technologie und Datenintelligenz mit tiefgreifendem Logistik-Know-how. Ob See-, Luft- oder Schienentransport, inklusive Vor- und Nachlauf: Forto deckt das gesamte Spektrum ab und garantiert Stabilität – auch wenn Sie neue Partner integrieren oder Ihre gesamte Strategie neu ausrichten.
Unsere Plattform und unser Betriebsmodell schaffen maximale Transparenz, während unsere Experten Sie während der gesamten Umstellung und darüber hinaus persönlich begleiten.
Eine digitale Plattform für volle Kontrolle
Unsere Plattform, Ship by Forto, bietet Ihnen lückenlose Transparenz über alle operativen Schritte – von der Buchung über das Dokumentenmanagement bis zur finalen Auslieferung. Durch proaktive Benachrichtigungen zu wichtigen Meilensteinen behalten Sie jederzeit den Überblick und können direkt mit allen Beteiligten sowie dem Forto-Team kommunizieren. Gestützt auf Daten von über 100 Logistikpartnern gewährleisten wir höchste Genauigkeit und verlässliche Entscheidungsgrundlagen.
Exzellenter Service durch ein KI-gestütztes TMS
Flash by Forto fungiert als intelligenter „Co-Pilot“ für unsere operativen Teams. Die Software automatisiert routinemäßige Abläufe über den gesamten Transportzyklus hinweg. Durch diese Reduzierung des manuellen Aufwands verkürzen wir Reaktionszeiten und steigern die Prozessqualität. So können sich unsere Experten voll und ganz auf komplexe Ausnahmen und Ihre geschäftskritischen Anforderungen konzentrieren.
Logistik-Expertise und klare Verantwortlichkeiten
Technologie allein bewegt keine Fracht. Deshalb wird jeder Kunde bei Forto von erfahrenen Logistik-Spezialisten unterstützt, die besonders in der Onboarding-Phase die volle Verantwortung übernehmen. Sie arbeiten mit festen Ansprechpartnern zusammen, die Ihre Anforderungen verstehen, die Performance überwachen und bei Herausforderungen frühzeitig eingreifen.
Wie Forto einen reibungslosen und sicheren Wechsel garantiert
Der Wechsel eines Spediteurs oder die Ergänzung Ihres Portfolios muss Ihren laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen. Der Onboarding- und Integrationsprozess von Forto ist darauf ausgerichtet, von Tag eins an Kontinuität, Klarheit und Kontrolle zu gewährleisten – unabhängig davon, ob Sie komplett umsteigen oder Forto als zusätzlichen Partner neben bestehenden Dienstleistern einführen.
Strukturierter Onboarding-Prozess
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem maßgeschneiderten Implementierungsplan. Wir definieren im Vorfeld Aufgabenbereiche, Volumina, Systemanforderungen und Verantwortlichkeiten, damit alle Beteiligten genau wissen, welche Schritte wann erfolgen.
Sichere und flexible Integration – Standard oder Custom
Ob schnelle Standard-Anbindung oder maßgeschneiderte Konfiguration für komplexe Anforderungen: Unsere Technologie-Experten begleiten den gesamten Prozess. Wir stellen sicher, dass die Integration mit Ihren bestehenden Systemen und Workflows sicher, zuverlässig und mit minimalem internen Aufwand erfolgt.
Lückenlose Datenkontinuität
Sendungen, die sich bereits im Transit befinden, bleiben während des Wechsels vollständig sichtbar. Wir stellen sicher, dass Sie bei Meilensteinen, Dokumenten und Status-Updates keine Informationen verlieren und die operative Kontrolle behalten.
Engagierter Support und klare Verantwortlichkeiten
Während der gesamten Übergangsphase stehen Ihnen spezialisierte Ansprechpartner zur Seite. Durch klar definierte Zuständigkeiten garantieren wir schnelle Lösungen und eine direkte Kommunikation bei allen aufkommenden Fragen.
Ein flexibler, schrittweiser Ansatz
Für einige Unternehmen ist die schrittweise Einführung von Forto neben bestehenden Partnern der ideale Weg. Dies ermöglicht es Ihren Teams, in eigenem Tempo zu testen, zu lernen und die Nutzung langsam zu skalieren.
Ob vollständige Umstellung oder strategische Ergänzung – der Übergang zu Forto ist ein transparenter und kontrollierter Prozess, der Ihre Geschäftskontinuität sichert und die Basis für eine langfristige Steigerung Ihrer operativen Performance legt.
Was Kunden über die Zusammenarbeit mit Forto sagen
“From bespoke quotes to proactive updates, Forto’s operational team ensures a seamless journey. Their rapid response in times of urgency exemplifies their commitment.”
Thomas Bailey,
Senior Operations Manager, Dance
Häufig gestellte Fragen
Optimieren Sie Ihr Speditionsmodell gemeinsam mit unseren Experten
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wie Forto Ihre operativen Abläufe bereichern kann und wie ein reibungsloser Übergang für Ihr Unternehmen konkret aussieht.