Vom Tee zu Atemschutzmasken – schon eine Person kann in Krisenzeiten viel bewirken

  • Soziale Verantwortung des Online-Handels in Zeiten von Corona

  • Zertifikate für den Import von medizinischem Material notwendig

  • Wie der Transport von Atemschutzmasken erfolgreich und schnell gelingt

 

Wer Erfolg hat, muss Verantwortung übernehmen – das sind für die Cha Dô Teehandels GmbH aus Bremen keine leeren Worte. Auch in Corona-Zeiten läuft das Geschäft mit Biotee gut, denn halten sich Menschen viel zu Hause auf, trinken sie gerne Tee und Kaffee. Mirko Sprecher, der Geschäftsführer der Cha Dô Teehandels GmbH, beschloss daher, seine geschäftlichen Kontakte in China zu nutzen und dringend benötigte Atemschutzmasken zur Vorbeugung der Covid-19-Infektion nach Deutschland zu importieren. Dafür, das wusste er aus der bisherigen Zusammenarbeit, konnte er auf FreightHub als zuverlässigen Partner zählen.

Cha Dô und das Prinzip “soziale Verantwortung”

Die Cha Dô Teehandels GmbH ist bereits seit vielen Jahren in China aktiv – rd. 25.000 Bauern bauen dort Tee nach hohen ökologischen Standards und unter Einhaltung der Fair-Trade-Kriterien für das Team um Mirko Strecker an, der Cha Dô seit 11 Jahren leitet. Cha Dô hat es sich zur Devise gemacht, Tee nicht nur zu verkaufen, sondern Produzenten – insbesondere Kleinbauern – bei der Herstellung von hochwertigen Tees und in Fragen des ökologischen Anbaus zu beraten. Das Prinzip “soziale Verantwortung” spiegelt sich überall in den Produkten der Teehandels GmbH wider. 

Mirko Strecker, Geschäftsführer der Cha Dô Teehandels GmbH, in China

Persönliche Kontakte – in schweren Zeiten Gold wert

Daher war es für Mirko Strecker auch keine Frage, dass er in einer Zeit, in der die Menschen zusammenhalten müssen, seine geschäftlichen und persönlichen Kontakte in China aktiviert, um anstelle von Tee Atemmasken nach Deutschland zu bringen. Denn Atemmasken fehlen in Kliniken, Arztpraxen – überall dort, wo die erhöhte Gefahr der Ansteckung mit Covid-19 besteht.

Einer der Auslöser für Mirko Streckers Entscheidung: Er hörte davon, dass Eltern ihre kranken Kinder nicht auf Krebsstationen besuchen können, weil dort Schutzkleidung, vor allem Atemmasken fehlen – eine menschliche Katastrophe für alle Betroffenen. Mirko Strecker wendete sich daher an Cannizin Pharma, einem Großhandel für pharmazeutische Produkte, zu dem persönlicher Kontakt besteht. Dort teilte man ihm mit, dass Cannizin derzeit sehr viele Anfragen für den Import von Atemschutzmasken bekäme, mit der Cha Dô Teehandels GmbH jedoch eine Partnerschaft bilden würde, um Streckers Vorhaben zu realisieren.

Und dieses Vorhaben ist ambitioniert: Mirko Strecker plant, insgesamt 1 Million Masken von China nach Deutschland zu bringen. Im ersten Zug sollten 25.000 Masken eingeführt werden. Die Bundesregierung, die von Streckers Plan erfuhr, bat ihn, weitere 25.000 Masken zu ordern. Der Geschäftsführer von Cha Dô trägt dabei ein privatwirtschaftliches Risiko, denn die Atemmasken müssen privat vorfinanziert werden.

Starker Partner für einen raschen Transport 

Strecker war klar, dass er sich für den Transport der Atemschutzmasken nach Deutschland an FreightHub wenden würde. Schon zum Chinese New Year hatte FreightHub ihm geholfen, seine Fracht umzuleiten. Normalerweise transportiert Cha Dô seinen Tee via Seefracht. Doch Lieferengpässe wegen der chinesischen Feiertage zwangen die Teehandels GmbH, auf Luftfracht umzusteigen. Kein Problem mit FreightHub, denn die digitale Plattform, auf die unsere Kunden wie auch Produzenten und Carrier jederzeit Zugriff haben, ermöglicht unkompliziert die Änderung von Transportmodi während des Lieferprozesses. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten wird stark vereinfacht: Niemand muss den Logistikpartnern hinterher telefonieren, niemand nervigen Papierkram erledigen. FreightHub half Cha Dô zudem dabei, die Ware trotz Einfuhrsperre aufgrund des Coronavirus in die USA, genauer: nach Los Angeles zu bringen.

Die ersten Atemschutzmasken erreichen ihr Ziel

Also ging Cha Dôs Projekt “Atemschutzmasken” an den Start: Die ersten Masken standen bereit, FreightHub half mithilfe des Büros in China und seiner Expertise, die nötigen Zertifikate für den Transport zu erstellen. Das weltweite Partnernetzwerk von FreightHub, in diesem Fall der Bereich Luftfracht, sorgte für eine rasche Ankunft von 50.000 Atemschutzmasken in Deutschland – bereits letzte Woche waren sie da. 

“Ich bin so froh, mit FreightHub einen Partner an meiner Seite zu haben, der mich bei meinen sozialen Vorhaben unterstützt.”

Die von Strecker importierten Masken gehen übrigens zum Selbstkostenpreis an kleine Kinderarztpraxen, an Apotheken und Altenheime. Strecker ist es wichtig, dass es kleine Einrichtungen und keine Großabnehmer sind. Denn diese kleinen Praxen leben wie Strecker den Sozialgedanken. Sie beschränken sich freiwillig, etwa mit den Worten “Wir wollen nur 20 Masken, weil andere auch etwas haben sollen.” Übernahme von Verantwortung eben.

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