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E-Commerce-Tipps: Die 5 besten Online-Payment-Optionen

  • Einfluss der Payment-Optionen auf die Kundenzufriedenheit

  • Die beliebtesten Bezahlmethoden der Deutschen

  • Übersicht über die Zahlungsoptionen und deren Vor- und Nachteile

 

Fast 70 % der Kundinnen und Kunden, die online einkaufen, brechen den Einkauf vor dem Bezahlvorgang ab. Das ergab eine Studie des dänischen Baymard Institutes. Dafür gibt es viele Gründe, zum Beispiel hohe Versandkosten, ein Bezahlvorgang, bei dem es nicht möglich ist, als Gast zu bestellen, ohne ein Kundenkonto anzulegen, doch auch die vom Shop angebotenen Bezahlmethoden spielen eine wesentliche Rolle. Finden die Käufer beim Bezahlvorgang nicht die von ihnen bevorzugte Payment-Option, steigen viele von ihnen wieder aus.  

Macht es den Kunden leicht!

Ihr solltet daher in Euren Online-Shop möglichst viele Bezahlmethoden integrieren, um den Payment-Vorgang für Eure Kunden so einfach wie möglich zu machen. In Deutschland war 2020 laut Ibi Research die Bezahlung über PayPal die beliebteste Payment-Option, gefolgt vom Rechnungskauf, dem Lastschriftverfahren und dem Bezahlen per Kreditkarte. Da jedoch aus Gründen des Datenschutzes bei der Bezahlung mit Kreditkarte mittlerweile häufig eine zweistufige Authentifizierung nötig ist, steigen viele Kunden auf weniger komplizierte Bezahlverfahren um. Außerdem finden viele Bezahlvorgänge über mobile Devices statt, weshalb in Zukunft Zahlungsdienstleister wie PayPal, Amazon Pay oder Apple Pay mehr Zulauf bekommen werden – schlicht aus Gründen der Bequemlichkeit. Das alles solltet Ihr im Kopf haben, wenn Ihr Bezahlmethoden in Eurem Shop anlegt bzw. neue hinzufügen wollt.

Payment Service Provider

Damit das Hinzufügen von Payment-Optionen nicht zu kompliziert wird, solltet Ihr die Bezahlfunktionen über einen Payment Service Provider (PSP, zum Beispiel Klarna, PayPal+, Adyen) einrichten. Dann braucht Ihr nur mit dem PSP einen Vertrag abschließen und nicht mehrere Verträge mit den verschiedenen Anbietern von Bezahlservices. Zudem liefern die PSP Euch in der Regel eine Software, die Ihr in Euren Shop integrieren und anschließend anklicken könnt, welche Bezahlmethoden Ihr anbieten wollt. 

Eure Zielgruppe für Payment-Optionen definieren

Macht Euch zuvor Gedanken darüber, welche Zielgruppe Ihr mit Eurem Angebot ansprecht, und sucht euch danach – falls Ihr euch für einen PSP entscheidet –  den Anbieter aus, der genau die Payment-Optionen anbietet, die Eurer Zielgruppe am ehesten entsprechen. So kaufen Jüngere gerne mit Ihrem Smartphone ein und bezahlen dann zum Beispiel mit PayPal oder Google Pay, sodass Ihr diese Bezahlfunktionen unbedingt in Euren Shop integrieren solltet, sind Eure Kunden vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Rechnungskauf bietet sich ohnehin immer an.

 

Im Folgenden stellen wir Euch die besten Online-Payment-Optionen vor.

PayPal

PayPal hat weltweit nach eigenen Angaben über 200 Millionen Nutzer, davon allein in Deutschland 25,6 Millionen. Über PayPal zu bezahlen ist einfach – und vor allem: sicher. Die User wissen, dass sie ihr Geld zurückerhalten, wenn etwas bei der Bestellung schiefläuft. Außerdem ist die Nutzung von PayPal für die Kunden gebührenfrei. Ihr, als Händler, profitiert insofern von der Bezahlung mit PayPal, als dass die Integration dieser Payment-Option in euren Shop Euren Umsatz steigert, weil die Kunden den Bezahlvorgang seltener abbrechen. Viele Gründe, warum Ihr PayPal unbedingt als Payment-Option in euren Shop integrieren solltet. 

Rechnung

Lasst eure Kunden auf jeden Fall auch auf Rechnung kaufen. Denn viele Menschen in Deutschland lieben es, zuerst die Ware zu erhalten und dann zu bezahlen. Einer der Gründe dafür liegt sicher darin, dass die Kunden nicht in Vorkasse gehen müssen, sondern sich erst den Artikel anschauen und dann entscheiden können, ob sie ihn behalten oder zurücksenden. Bei einer Retoure brauchen sie nicht auf die Rückzahlung des Geldes zu warten.

Kreditkarte, Lastschrift, Vorkasse, Sofortüberweisung

Auch diese Payment-Optionen solltet Ihr derzeit anbieten: Kreditkarte, Lastschrift, Vorkasse, Sofortüberweisung. Denn wer nicht bei PayPal oder anderen Bezahldiensten angemeldet ist, hat mit großer Sicherheit ein Bankkonto, vielleicht sogar eine Kreditkarte. Möglicherweise werden sich in den nächsten Jahren Änderungen im Bezahlverhalten ergeben, doch derzeit sind diese Bezahlmethoden ein absolutes Muss für Euren Shop. PSP wie Klarna geben den Kunden z. B. auch die Möglichkeit, die Rechnung später oder in Teilen zu begleichen. 

Amazon Pay

Ein Großteil der Menschen, die online Waren bestellen, hat bereits etwas bei Amazon geordert und demnach ein Amazon-Konto. Wer seinen Shop mit Amazon über Amazon Pay verknüpft, gibt seinen Kunden die Möglichkeit, sich dort rasch einzuloggen, die eigenen Bankinformationen nicht erneut preisgeben zu müssen, sondern problemlos über das Amazon-Konto zu bezahlen. Damit erleichtert Ihr Euren Kunden auch den Bezahlvorgang über mobile Endgeräte.

Google Pay

Über ein Google-Konto verfügen ebenfalls die meisten Internet-Nutzer. Viele von ihnen haben ihre Bankdaten dort ebenfalls hinterlegt. Da das Bezahlen über Google Pay ebenfalls sehr einfach von allen Endgeräten aus funktioniert, ist dies eine Payment-Option, die Ihr nicht außen vor lassen solltet.

Und was noch?

Habt Ihr viele Apple-Nutzer unter Euren Kunden, ist Apple Pay eine weitere überdenkenswerte Payment-Option. Daneben gibt es zahlreiche weitere Bezahlmethoden, von denen einige in den nächsten Jahren sicher mehr Zulauf gewinnen werden. 

 

Eine Sache noch: Bietet euren Kunden in jedem Fall kostenlose Retouren an. Denn keinem Käufer gefällt es, die Portokosten zu tragen, will er einen Artikel bei Nichtgefallen zurückschicken. Viele steigen aus dem Bezahlvorgang aus, wenn sie erfahren, dass die Retoure kostenpflichtig ist. 

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