Den Begriff Nachhaltigkeit mit Inhalt füllen – nicht nur im Earth Month 

  • Wofür der Earth Month steht und was Logistik damit zu tun hat.

  • Bestehende Möglichkeiten, die eigene Logistik nachhaltig zu gestalten

  • Wie FreightHub sich für den Klimawandel stark macht 

Klimarettung, Hilfe für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, Abholzungsstopp – was haben diese Themen mit Unternehmen aus der Logistik zu tun? Eine Menge! Denn ohne grundlegende Änderungen werden 2050 rd. 20% aller Kohlendioxid-(CO₂)-Emissionen aus der Logistik stammen. Und CO₂ ist, wie Wissenschaftler weltweit bestätigen, der wesentliche Faktor für die Erderwärmung, die zu den Hauptursachen für viele weitere Umweltprobleme, etwa das Artensterben oder den Anstieg des Meeresspiegels, gehört. Logistikunternehmen weltweit stehen deshalb in der Pflicht, ihren Teil zu einem nachhaltigeren Verkehrs- und Transportwesen beizutragen. 

Aufmerksam darauf, was jede(r) und damit auch Unternehmen tun können, um nachhaltiger zu wirtschaften, machen der Monat April als Earth Month, vor allem aber der Earth Day, der am 22. April 2020 bereits zum 50. Mal begangen wird – diesmal unter dem Motto “Climate action”. Und Aktionen in der Logistik sind unbedingt erforderlich, um die Lebensgrundlagen zu schützen. 

FreightHub hat sich daher nachhaltiges Wirtschaften als eines der obersten Ziele gesetzt, auch wenn wir die Nachhaltigkeit der Frachtführer (Carrier) nur bedingt beeinflussen können. Mit unseren Mitteln arbeiten wir daran, Logistik umweltgerecht und nachhaltig zu gestalten. 

CO₂-Emissionen in der Logistik

Die Wahl des Transportmittels spielt eine wesentliche Rolle, um den CO₂-Ausstoß in der Logistik zu verringern. Zum Vergleich: Eine Fracht von 2 Tonnen, die über eine Strecke von 5000 Kilometern transportiert wird, verursacht beim Transport per Schiff CO₂-Emissionen von 150 kg, per Bahn schon 6,5-mal so viel, nämlich 971 kg. Der Spitzenreiter bei den CO₂-Emissionen ist jedoch das Flugzeug: 6605 kg CO₂ werden beim Lufttransport freigesetzt. Unter CO₂-Gesichtspunkten stellt damit die Seefracht den nachhaltigsten Transportmodus dar. 

Unternehmen, für die Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort ist, sollten dies bei ihrer Logistik-Planung berücksichtigen. FreightHub unterstützt sie dabei, sowohl unter Umwelt-, als auch unter Kostengesichtspunkten. Wir zeigen Möglichkeiten, CO₂ zu sparen – selbst bei Waren, die schnell am Zielort sein müssen. Zudem können wir für Sie den CO₂-Ausstoß berechnen, den Ihre Fracht verursacht und sie gegebenenfalls rasch und problemlos umleiten. Doch das ist noch nicht alles.  

Ausgleichszahlungen, die ankommen

CO₂-Emissionen lassen sich in der Logistik bislang leider nicht vermeiden. Ausgleichszahlungen für den CO₂-Ausstoß können jedoch dazu beitragen, klimaneutral oder sogar klimapositiv zu transportieren. Diese Offsetting-Beträge werden pro Tonne emittiertem CO₂ berechnet und in Projekte investiert, die die Nutzung von erneuerbaren Energien weltweit fördern und damit den CO₂-Ausstoß direkt senken. 

FreightHub bietet seinen Partnern an, durch Offsetting-Beträge CO₂-Emissionen auszugleichen, die der Transport ihrer Fracht verursacht. Diese Ausgleichszahlung leitet FreightHub direkt an die Non-Profit-Organisation Atmosfair weiter. Atmosfair unterstützt Projekte zur CO₂-Reduktion in mehr als 15 Ländern, z. B. die Versorgung privater Haushalte in Ruanda mit effizienten Kochstellen, um die Abholzung von Wäldern zu vermeiden und die Gesundheit der Menschen vor Ort zu sichern. 

Anschließend erhält FreightHub ein Zertifikat von Atmosfair über die Höhe des Offsetting-Betrags, das unverzüglich an unsere Kunden weitergeleitet wird. Die Ausgleichszahlung lässt sich dann steuerlich geltend machen. 

Wettbewerbsvorteile durch Nachhaltigkeit

Die Corona-Pandemie hat den Wertewandel in der Gesellschaft verstärkt. Unternehmen, die trotz jahrelanger Gewinne ihre Mieten nicht zahlen oder die Krise zur Generierung von Gewinnen nutzen, erleben zunehmend Ablehnung. Auch das umweltbewusstes Handeln von Unternehmen wird Kunden immer wichtiger. Viele achten mittlerweile verstärkt darauf, wie Waren produziert und transportiert werden.

Hersteller und Händler, die Nachhaltigkeit nicht nur als Schlagwort begreifen, sondern leben, indem sie Maßnahmen wie Ausgleichszahlungen ergreifen, werden daher in Zukunft gegenüber den “Weiter-so”-Unternehmen die Nase vorn haben. 

Leaders for climate action – better done than perfect

Wir von FreightHub leben Nachhaltigkeit – und das sind keine leeren Worte. So hat unser CEO Ferry Heilemann die Initiative Leaders for climate action mitbegründet. Sie setzt sich unter anderem für eine sofortige Einführung einer CO₂-Abgabe von wenigstens 50 € pro freigesetzter Tonne Kohlenstoffdioxid ein. Auch verpflichten sich alle beteiligten Unternehmen, auf Flugreisen in Deutschland zu verzichten, und halten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, Alternativen  zum Pkw für den Weg zur Arbeit zu verwenden. 

Eine der Devisen der Leaders for climate action auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Wirtschaften lautet “Better done than perfect”. Lösungen mögen zwar noch nicht der große Wurf sein, doch ist es besser, nach den jeweiligen Möglichkeiten umweltbewusst zu handeln, als gar nicht damit zu beginnen.  

Nachhaltigkeit im Unternehmen leben

Ferry Heilemann hat weitere Maßnahmen eingeleitet, die die CO₂-Neutralität von FreightHub gewährleisten. So kooperiert FreightHub mit der Non-Profit-Organisation myclimate.org, die Unternehmen dabei unterstützt, klimaneutral zu arbeiten. 

Bei FreightHub gibt es zudem Wasser aus der Leitung statt aus Flaschen sowie hauptsächlich regional produziertes vegetarisches oder veganes Essen. Alle Leuchten in den Büros sind mit LED bestückt, die Bildschirme werden nach ihrer Energie-Effizienz ausgewählt. Die Waschräume sind mit wasserlos arbeitenden Urinalen und Stoffhandtüchern ausgestattet.

Denn wir sind der Meinung, dass in der Logistik jeder Tag im Jahr Earth Day sein sollte – und wollen mit gutem Beispiel vorangehen 

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Sie wollen Ihre Logistik ebenfalls effizient und dabei nachhaltig planen? Dann lassen Sie uns über den Transport Ihrer Waren und die Möglichkeiten des Offsettings reden.  

Kontaktieren Sie uns hier oder wenden Sie sich an Ihren FreightHub-Kundenberater.

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