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Umsätze steigern, Ranking verbessern, Gewinn optimieren. Das alles hört sich, denke ich, für jeden Online-Händler auf Amazon gut an. Was liegt also näher, als den Ort, an dem sich ein Kunde für oder gegen den Kauf Deines Produktes entscheidet, genau darauf zu optimieren.

Und damit herzlich willkommen zu meinem Blogartikel bei FreightHub. Heute gehen wir einen Schritt weiter. Ich zeige Dir, mit welchen sechs Tipps Du Dein Listing auf Amazon auf das nächste Level bringen kannst, um Dein E-Commerce-Business zu skalieren.

Die Nadel im Heuhaufen: Steigere Deinen Traffic 

Bevor Du Dich an Dein Listing machst, solltest Du zunächst in die Rolle Deines Kunden schlüpfen: Denn er soll Dein Produkt kaufen, nicht Amazon.

Doch bevor Dein Kunde etwas bei Dir kaufen kann, muss er erst einmal auf Dein Listing kommen. Neben der gewöhnlichen Keyword-Optimierung gibt es ein paar Tipps und Tricks, die Dir mit wenig Aufwand mehr Traffic und damit letztendlich mehr Verkäufe bringen.

1. Abgefischt: Angel Dir Deine Kunden mit SEO-optimierten Metadaten 

Anstatt direkt in der Amazon-Suchmaske auf amazon.de nach Produkten zu stöbern, suchen viele Kunden auch auf Google nach bestimmten Produkten oder Produktgruppen. Besonders bei weniger umkämpften Nischen macht es daher für Dich Sinn, Deinen Produktbildern Metadaten hinzuzufügen. Das kannst Du beispielsweise mit Photoshop machen. So kannst Du Deinen Bildern Keywords hinzufügen, die später von Google indexiert werden und Deine Kunden von Google auf Dein Listing bei Amazon bringen.

2. Bunt ist keine Farbe: Optimiere die Farben Deines Produkthauptbildes

Das Hauptbild Deiner Produkte sollte immer aus der Masse hervorstechen. Es bringt Dir am Ende nicht nur mehr Klicks und eine bessere Click-Through-Rate (kurz CTR) in den Suchergebnissen, sondern macht auch Dein ASIN-Targeting* deutlich effizienter. 

Vergleiche die übrigen Hauptbilder und starte eine kleine Farbanalyse. Sieh Dir dabei genau an, welche der fünf Farben (Blau, Gelb, Rot, Grün und Schwarz) gar nicht oder nur sehr wenig vertreten ist und füge sie, falls es passt, Deinem Hauptbild hinzu. 

Erstelle im besten Fall sogar eine Farbvariante: Du wirst überrascht von den Ergebnissen sein.

* Die Amazon Standard-Identifikationsnummern (kurz ASIN) sind eindeutige Gruppen von zehn Buchstaben und/oder Ziffern, anhand derer Artikel auf Amazon identifiziert werden und befinden sich auf der jeweiligen Produktdetailseite. Wird ein Produkt neu zum Amazon-Katalog hinzugefügt, wird eine neue ASIN angelegt. Bei Büchern entspricht die ASIN der ISBN-Nummer.

3. Mehr hilft mehr: Ergänze für Deine Produkte filterbare Eigenschaften 

Mehr und mehr Kunden nutzen auf Amazon die Filtereinstellungen auf der linken Seite der Suchergebnisse, um bei multifunktionalen Produkten aufgrund des hohen Angebots trotzdem noch den Überblick zu behalten.

Um von Amazon in diesem Filter angezeigt zu werden, musst Du die jeweiligen Informationen bereitstellen. Das geht unter dem Punkt “Weitere Details” in Deinem Seller Central. 

Nehmen wir ein Beispiel: Für einen Rucksack kannst Du dort zusätzliche Angaben zu Eigenschaften wie “Füllmenge” oder “Wasserfestigkeit” machen. 

Wenn Du erfahren möchtest, welche Eigenschaften alle für Dein Produkt wichtig sind, erstelle bei Amazon ein Ticket und frage nach der Freischaltung eines “Angebot nach Kategorie”-Berichtes. Dieser ist leider nicht standardmäßig im Seller Central verfügbar. 

Anschließend kannst Du ihn Dir für Dein jeweiliges Produkt unter dem Punkt “Lagerbestand-Berichte” herunterladen. Das wird Dir dabei helfen, die wichtigsten Felder unter “Weitere Details” auszufüllen. Neben den Filtereinstellungen profitierst Du dabei außerdem von günstigeren Klickpreisen, da Dein Angebot an Relevanz bei Amazon gewinnt.

Erfolg auf ganzer Linie: Steigere Deine Conversions

Traffic auf den Seiten Deiner Produkte ist gut, aber Du willst Deine Produkte am Ende auch verkaufen und Deine Umsätze steigern. Daher ist es essentiell, dass Du nicht nur an Deinem Traffic, sondern auch an Deinen Conversions arbeitest.

4. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte: Hole das Beste aus Deinen Bildern raus

Die meisten Kaufentscheidungen auf Amazon werden anhand der Produktbilder getroffen. Und viele Kunden lesen nicht mehr als die ersten zwei, drei Wörter der Stichpunkte oder der Beschreibung, bevor sie weiterklicken. Der Mensch ist schlichtweg ein sehr visuelles Wesen.

Behalte also diese beiden Dinge beim Erstellen Deiner Produktbilder im Kopf. Achte darauf, dass alle wichtigen Eigenschaften und Vorteile auch auf den Bildern selbst klar zu erkennen sind. 

Ziel sollte es für Dich sein, dass Dein Kunde eine Kaufentscheidung für oder gegen Dein Produkt auch komplett ohne Text treffen kann. Dabei kannst Du ruhig mit Stichworten oder kurzen Texten auf den Bildern arbeiten. Das hört sich simpel an, hat aber einen gigantischen Effekt auf Deine Conversions.

5. Schwarmintelligenz: Gönn Dir externe Manpower

Natürlich sind nicht nur tolle und überzeugende Produktbilder wichtig, um Deine Produkte auf Amazon zu verkaufen. Wie sicherlich viele stellst Du Dir die Frage aller Fragen: Wie bringst Du den Mehrwert Deiner Produkte am besten rüber? 

Oft ist das gar nicht mal so leicht. Besonders, wenn Dir nicht gerade über 1.000 Euro Budget pro Bild und ein ansehnliches Model bzw. eine passende Shooting Location zur Verfügung stehen. 

Lass stattdessen doch einfach auf einer Design-Plattform wie Upwork einen individuellen Cartoon für Dein jeweiliges Produkt erstellen. Das kostet Dich nur zwischen 50 und 80 Euro pro Cartoon und zeigt die Vorteile deines Produktes klar und deutlich. Das spart Dir viel Zeit und Aufwand und konvertiert zudem auch verdammt gut. Außerdem bietet Dir diese Methode völlig neue Möglichkeiten in der Darstellung Deiner Produkte.

6. Bild Dir Deine Meinung: Fördere die Kraft der Rezensionen

Besonders bei teureren Produkten kann neben der Bewertungsstärke, also die Anzahl der Sterne und Bewertungen, auch der Inhalt der Bewertungen die Kaufentscheidung Deiner Kunden maßgeblich beeinflussen. 

Amazon zeigt dem Kunden meistens zwischen zwei und fünf Bewertungen an. Dabei spielt der Zeitpunkt, an dem die Bewertungen abgegeben wurden, keine Rolle. Es zählt lediglich, wie viele Kunden die Rezension als “Nützlich” gekennzeichnet haben.

Frage also Freunde, ob sie die relevantesten und aussagekräftigsten Rezensionen als “Nützlich” markieren können. Sie müssen das Produkt selbst nicht kaufen oder eine eigene Bewertung schreiben. Mit diesem einfachen Trick, zeigst Du Deinen Kunden immer die Schokoladenseite Deiner Produkte.

Hoffentlich helfen Dir diese sechs Tipps, Dein Listing auf Amazon zu verbessern und damit Dein E-Commerce-Geschäft zu skalieren. Diese und weitere Tipps findest Du auf meinem YouTube-Kanal  Build Your Life.

Bildquelle: Tobias Dziuba auf Pexels

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